Wasserqualität

befunde und hintergrundinformationen


Auf dieser Seite werden von Zeit zu Zeit Analysen des Riesener Wassers

veröffentlicht.

TRINKWASSERBEFUNDE

 2026

Kein TFA im Riesener Trinkwasser

TFA (Trifluoressigsäure) ist eine sehr stabile, gut wasserlösliche organische Fluorverbindung. Sie ent-steht als Abbauprodukt verschiedener fluorierter Stoffe – etwa bestimmter Pflanzenschutzmittel, Käl-temittel und PFAS (Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen, eine Gruppe von tausenden künstlich hergestellten Chemikalien, die extrem stabil, wasser- und fettabweisend sind und sich kaum abbauen und daher auch „Ewigkeitschemikalien" genannt) – und wird nicht gezielt hergestellt oder eingesetzt.

 

Aufgrund ihrer hohen Persistenz und Mobilität verbreitet sich TFA über Luft und Niederschlag großräu-mig und reichert sich in Gewässern und Böden an; ein natürlicher Abbau findet praktisch nicht statt. Sie zählt daher zu den sogenannten „Ewigkeitschemikalien". Anders als viele andere PFAS reichert sich TFA nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht in nennenswertem Maße im menschlichen Körper an.

 

Der Mensch nimmt TFA vor allem über Trinkwasser und Lebensmittel auf. Die gesundheitlichen Auswir-kungen sind noch nicht abschließend erforscht; vorsorglich gilt TFA aber als umweltrelevanter Stoff, der zunehmend im Fokus der Wasseranalytik steht.

 

Befunde in Bayern: An über 1.043 Grundwassermessstellen wurde TFA nachgewiesen (Median [mittlerer Messwert]: 1,3 µg/L; Maximum: 18 µg/L). An einzelnen Messstellen wurde damit der Orientierungswert (vorläufige, rechtlich nicht bindende Bewertungsgrundlage) von 10 µg/L überschritten.

 

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VfsW_TFA_2.Qu.26_R9_Kueche.pdf
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 2026

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Laut TrinkwV vorgeschriebene, mikrobiologische Untersuchung der Quelle im 2. Quartal 2026 mit einwandfreiem Befund.
VfsW_Mikro_2.Qu.26_Quelle.pdf
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 2025

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Laut TrinkwV vorgeschriebene, Befund Gruppe B im 3. Quartal 2025, Riesen 23 mit einwandfreiem Befund.
VfsW_3.Qu.25_ZweckB.pdf
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Laut TrinkwV vorgeschriebene, mikrobiologische Untersuchung mit Nitrat der Quelle im 2. Quartal 2025 mit einwandfreiem Befund.
VfsW_Mikro_2.Qu.25_Quelle.pdf
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 2020

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Laut TrinkwV vorgeschriebene, mikrobiologische Untersuchung der Quelle im 2. Quartal 2020 mit einwandfreiem Befund.
VfsW_Mikro_Hochbehälter_2.2020_web.pdf
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 2019

Mangels Sachargumenten scheint den verantwortlichen Mitarbeitern des LRA jedes Mittel willkommen zu sein, um den VfsW zu diskreditieren. So hat Amtsarzt Dr. Stefan Günther wiederholt mündlich und schriftlich behauptet, der VfsW würde die Befunde der Wasserproben "manipulieren", als ob es möglich wäre, 30 Jahre lang ein schlechtes Wasser auf gut untersuchen zu lassen. Vom Labor selbst durch-geführte Kontrollmessungen im Juni 2019 haben übrigens die einwandfreien Meßergebnisse der zerti-fizierten Probenehmer des VfsW bestätigt. 

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Laut TrinkwV vorgeschriebene, mikrobiologische Untersuchung der Quelle im 1. Quartal vom 31.1.2019 mit einwandfreiem Befund.
VfsW_Mikro_Quelle_1.2019_web.pdf
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Das Ergebnis der zusätzlich gezogenen mikrobiologischen Probe der Quelle vom 6. März 2019 während der seit Anfang Februar herrschenden, schmelzwasserbedingten Teilüberflutung der Schutzzonen I und II ist einwandfrei.
VfsW_Mikro_Quelle_3.2019_web.pdf
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2018

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Mikrobiologische Befunde 2018 von verschiedenen Entnahmestellen und einmalig Nitrat und Chrom
VfsW_Befunde2018_MikroNitrat.pdf
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2017

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Mikrobiologische Befunde 2017 von verschiedenen Entnahmestellen mit Nitrat und TOC
VfsW_MikroNitrat_2017_web.pdf
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BEFUNDE PHYSIKALISCH/ CHEMISCHER  PARAMETER

 

Auf Grundlage des 2014 in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Sachverständigen und einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes erarbeiteten Probenahmeplans, der bis zum 31. Dezember 2018 gültig war, mußte neben der Mikrobiologie nur noch auf Nitrat und TOC untersucht werden. Alle anderen Parameter haben sich laut Gutachter für die Riesener Versorgungsanlage als nicht relevant herausgestellt, um regelmäßig untersucht zu werden. Und jetzt, mit dem Inkrafttreten der 11. Novel-lierung der TrinkwV am 1. Januar 2019 soll dieser Probenahmeplan plötzlich seine Gültigkeit verloren haben, obwohl eine aktuelle umfassende Untersuchung vom November 2018 erneut bewiesen hat, daß sich die Ergebnisse gegenüber den Werten von 2014 und sogar auch von 2008 und 2007 nicht verändert haben. Die Meßwerte einiger Stoffe haben sich sogar noch verbessert.

 

2018

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Befund der physikalisch-chemischen Parameter 2018
VfSW_Physik.ChemHs23_2018_web.pdf
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LANGFRISTIGE SICHERUNG DER WASSERQUALITÄT

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Schon vor fast 20 Jahren hat das Geowissenschaftliche Büro Dr. Heimbucher GmbH in einem Schreiben an den damaligen Pfarrer von Steingaden, für die Kirchenstiftung als Eigentümer des Riesener Sees, darauf hingewiesen, welche Bedeutung das Zusammenspiel von Trinkwassergewinnung und Riesener See hat. Ein hydrogeologisches Gutachten hat festgestellt, dass der Grundwasserzustrom aus östlichen Richtungen erfolgt, in deren Bereich auch der Riesener See liegt.

 

Auszug aus dem Gutachten der GeoUmweltTeam GmbH vom 23.02.2011

Der Pegelstand im Quellschacht sichert die Wasserqualität. Die eingesetzte Tauchpumpe mit geringer Leistung fördert ungefähr die Wassermenge, die die Quelle hervorbringt. Dadurch wird sichergestellt, daß eine Verkeimung des Quellwassers ausgeschlossen wird, was die regelmäßigen Probenahmen (nach der TrinkWV) eindrucksvoll belegen.

Anmerkung des Vereins

 

PEGELSTÄNDE im QUELLSCHACHT

 

Messungen aus dem Jahr 2019, beschrieben und grafisch dargestellt finden sie hier.


 

KONTINUIERLE TRÜBUNGSMESSREIHE 2019

 

Kontinuierliche Trübungsmeßwerte vom 18.01.2019 bis 21.02.2019 während akuter Überflutung der Schutzzone I und angrenzender Flächen mit Schmelzwasser und Niederschlägen durch das GeoUmweltTeam GmbH. Die tadellosen Meßwerte konterkarieren das Lehrbuchwissen über sogenannte "Flachbrunnen"! Die entsprechende Grafik finden Sie hier: